schmelzhaertung-1660

Prophylaxe unterstützt

Schmelzhärtung und Schmelzreifung

Die Schmelzreifung ist ein Mineralisationsvorgang nach dem Zahndurchbruch, der durch das intraorale Milieu herbeigeführt wird. Zahnschmelz reift und härtet unter günstigen Bedingungen nach dem Zahndurchbruch noch für einen Zeitraum von 3 – 5 Jahren nach, indem die im unreifen Zahnschmelz vorhandenen Mikroporositäten und Mikrokanäle verschlossen werden.

Nur für diese Schmelzreifung ist Fluorid hilfreich, denn Fluorid hemmt auch wirksam eine Vielzahl von Enzymen und sollte daher nicht in den Magen-Darmtrakt gelangen oder aufgenommen werden.

Inhalt unseres Schaffens ist es, Zähne zu bewegen und die verschiedenen Gewebe zu erhalten. Wir verwenden daher nur noch eine Fluoridierungsform, bei der sich das Fluorid fest mit dem Zahnschmelz verbindet, aber anschließend von uns abgesaugt wird.

Die Methode ist bezüglich der Mineralisierung 100fach wirksamer als herkömmliche Fluoridierungen und vermeidet unerwünschte Nebenwirkungen. Dabei werden die kieferorthopädisch notwendigen Umbauvorgänge nicht gehemmt.

Bracketumfeldversiegelung

Während der kieferorthopädischen Behandlung kann der Zahnschmelz einem erhöhten Kariesrisiko unterliegen, dem man daher durch prophylaktische Maßnahmen in Form der professionellen Zahnreinigung vorbeugen sollte.

Als Ergänzung dazu empfiehlt sich die Durchführung einer Bracketumfeldversiegelung. Dabei wird ein Kunststoff flächig in dem Bereich aufgetragen, der besonders häufig von Demineralisationen betroffen ist.

Empfehlenswert ist dies bei einer festsitzenden Multibracketapparatur, insbesondere aber bei verschiedenen Schmelzbildungsstörungen, die mit erhöhtem Kariesrisiko gegenüber Säuren einhergehen.

Menü