Frühbehandlung Kinder Zahnarzt

Frühbehandlungen von Kindern

Frühkindliche Asymmetrien

Frühkindliche Asymmetrien können Folge von Liegedeformitäten des knöchernen Hirn- und Gesichtsschädels sein, z.B. infolge frühkindlicher Bewegungsasymmetrie aber auch genetischer Veranlagung oder Trauma. Sie sind  häufig einer osteopathischen Behandlung gut zugänglich, werden aber nicht immer erkannt.
Die asymmetrische Ausbildung von Größen- und Formunterschieden wird häufig erst an den Kiefern auffällig und so erkannt.

Osteopathie

Verspannungen der Schädelknochen können zu Wachstumsveränderungen des Schädels führen. Insbesondere bei Kleinstkindern, aber auch bei Kleinkindern und Jugendlichen können diese mitunter durch Osteopathie behandelt werden. Osteopathen können auch noch im Zusammenhang mit kieferorthopädischen Maßnahmen hilfreich sein, soweit sie mit ihren Händen über die Diagnostik von Mobilitätsverlust im Bereich vom muskeloskelettalen System, dem Organsystem und dem craniosacralem System Einfluss auf Fehlhaltungsmuster nehmen können, die ihrerseits Einfluss auf die Unterkieferlage und die Zahnstellung haben.

Osteopathie von Säuglingen - Hameln

Entwicklung der Saugfunktion

Für die Gebissentwicklung ist das Erlernen der Saugfunktion wichtig. Der Saugvorgang selbst ist anstrengend. Dadurch wird aber die Muskulatur gestärkt und ein Bewegungsmuster antrainiert, das für die folgende Gebissentwicklung hilfreich ist. Im Folgenden fördert der regelmäßige Druck der Zunge beim Schlucken auf den Oberkiefer die Breitenentwicklung des Oberkiefers.

Der angeborene Saugreflex kann jedoch durch Schnuller, Daumen oder andere Lutschobjekte künstlich aufrechterhalten werden, die selbst eine unerwünschte Wirkung haben.

Neben Daumenlutschen tragen im Kindesalter sognannte orale Habits (Gewohnheiten) häufig zur Entstehung von Sprach- und Sprechstörungen sowie unerwünschten okklusalen Verhältnissen bei oder sind gar der verursachende Faktor. Dabei handelt es sich um Fehlsteuerungen des perioralen und interoralen Muskelgleichgewichtes.

Entwicklung von Kieferfehlstellungen und Kieferorthopädie für Kinder

Nicht erkannte frühkindliche Funktionsstörungen von Zunge und Lippen, nicht immer sauber aufeinander abgestimmte Entwicklungsprozesse, aber auch genetische Ursachen, vor allem aber Einflüsse aus dem Bewegungsapparat führen häufig schon früh zu Fehlstellungen und seitenungleicher Entwicklung der Kiefer, die dann in ihrer Lage und Größe nicht aufeinander passen.

Zahlreiche Fehlentwicklungen können wir schon im Milch- bzw. frühen Wechselgebiss behandeln. Der Zeitpunkt des Beginns der Frühbehandlung, falls notwendig, liegt zwischen dem 4. und 8. Lebensjahr.  Frühbehandlungen dauern häufig bis zu 18 Monaten.

Deren Ziel ist, Fehlstellungen der Kiefer schon frühzeitig zu korrigieren, Größenunterschiede der Kiefer auszugleichen und die Kiefergröße so zu fördern, dass ausreichend Platz für alle bleibenden Zähne entsteht. Dadurch soll die Fehlentwicklung unterbrochen und eine normale Entwicklung unterstützt werden.

Hierfür stehen eine ganze Reihe hervorragender aber ganz unterschiedlicher Hilfsmittel zur Verfügung wie der Bionator, der Funktionsregler nach Fränkel u.a.

Leistungen - Kinder - Bionator

Korrektur von Zahn- und Kieferfehlstellungen

Ein guter Teil der Kinder kommt mit dieser Frühbehandlung aus, viele aber auch nicht.

Durch die zeitlich unterschiedlichen Wachstumsschübe der verschiedenen Organsysteme ist es in vielen Fällen trotzdem noch notwendig, eine zweite kieferorthopädische Behandlung an den bleibenden Zähnen durchzuführen.

Andere Kinder entwickeln überhaupt erst später im Wachstum Kieferfehlstellung, sodass eine kieferorthopädische Behandlung zwischen dem 9. und dem 15. Lebensjahr erforderlich wird, die eine Behandlungszeit von 18 Monaten bis zu 4 Jahren erfordert.

Korrektur von Zahn und Kieferfehlstellungen in Hameln

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